Daten und Fakten

Das Internationale Berliner Bierfestival ist schnell zu einem etablierten Ereignis geworden. Es hat mit seinem spezifischen Charakter einen festen Platz im hauptstdtischen Veranstaltungskalender gefunden. Jedes Jahr aufs Neue erreicht das Festival eine wachsende Anzahl von Besuchern. Wir als die Organisatoren sind stolz darauf, dass die Veranstaltung - daneben aber auch der Standort und Termin - eine hohe Akzeptanz bei den Berlinern und den Besuchern der Hauptstadt findet.

Die Beliebtheit des Festivals lsst sich zahlenmig differenziert belegen. Wer sich ber Positionierung und Erfolg der Veranstaltung informieren mchte, ist hier genau richtig. Folgende Themenbereiche werden vorgestellt: Die folgenden Daten wurden anhand einer Besucherbefragung anlsslich des 3. Internationalen Berliner Bierfestivals vom 6. bis 8. August 1999 ermittelt.

Insgesamt wurden rund 800 zufllig ausgewhlte Besucher interviewt.

Inhalt
Besucherzufriedenheit
Standort
Besucherstruktur
Charakter des Festivals
Motivation der Besucher
 

Besucherzufriedenheit

Bei den Besuchern trifft das Bierfestival auf eine positive Resonanz. Ein Ausdruck der Zufriedenheit ist die hohe Anzahl von mehr als 300.000 Besuchern. Das ist etwa das 1,5fache der Anzahl der Besucher des 1. Berliner Bierfestivals im August 1997.

Dabei hat sich bereits ein Stammpublikum herausgebildet. Wie die Grafik zeigt, ist fast jeder dritte Besucher auf allen bisherigen Veranstaltungen gewesen. Trotzdem gibt es unter den Besuchern auch einen groen Anteil von Erstbesuchern.

Die Zufriedenheit mit einem Ergebnis lsst sich auch an der Absichtserklrung wiederzukommen messen, deshalb wurde den Besuchern auch die Frage "Kommen Sie nchstes Jahr wieder?" gestellt. Drei Viertel der Besucher sind so zufrieden, dass sie im kommenden Jahr sicher wieder das Festival besuchen wollen: 73% beantworteten obige Frage mit ja. Nur 3% wollen nicht wieder kommen, was aber nicht als reine Unzufriedenheit interpretiert werden kann.

Auch der Standort kommt bei den Besuchern gut an.

Besucherstruktur

Die demographische Struktur der Besucher des Bierfestivals (Geschlecht und Alter) sowie der vorwiegend gemeinsame Besuch der Veranstaltung mit Freunden oder Familienangehrigen sind eine gute Grundlage fr eine zielgruppenorientierte Kommunikation zum Thema Bier.

Die Anteile Mnner und Frauen an der Gesamtzahl der Besucher des Festivals entspricht in hohem Mae dem "Geschlechterverhltnis" in der Zielgruppe Biertrinker (Bezugsquelle: Verbraucheranalyse 99). Auf dem Berliner Bierfestival sind die fr das Marketing der Brauereien relevanten Gruppen erreichbar; dies zeigt ein Blick auf die Altersstruktur deutlich.

Zwei Drittel der Besucher gehren zu der "Kernaltersgruppe" der 30 - bis 60jhrigen, die in Berlin berdurchschnittlich hufig unter den Biertrinkern zu finden sind.

Aussagen zum Charakter des Festivals

Das Internationale Berliner Bierfestival ist im wesentlichen ein Volksfest mit Verkaufs- und Messecharakter, welches hohen Informations- und Unterhaltungswert vereint. Als eine groe Verkostungsaktion mit direkten Vergleichsmglichkeiten ist das Festival zugleich eine interessante Marketingmanahme. Fr die teilnehmenden Brauereien bietet sich zum einen die Gelegenheit, ihre Produkte innerhalb eines groen Rahmens zielgruppengerecht zu prsentieren; zum anderen lsst sich der Auftritt durch direkten Umsatz refinanzieren

Der Bezeichnung "Internationales Bierfestival" wird durch die Vielfalt und Herkunft der prsentierten Biere und Brauereien entsprochen. So waren im Jahre 2000 rund 170 Brauereien mit etwa 1250 Biersorten aus ber 70 Lndern der Welt vertreten.

Die gesamte konzeptionelle Ausrichtung des Bierfestivals zielt auf Trinkkultur und Informationen rund ums Bier, auf Umsatz und Bekanntmachung eines vielfltigen Angebots der Branche.

Motivation der Besucher

Die Antworten der Besucher auf die Frage "Warum sind Sie hier?" unterstreichen den den spezifischen Charakters des Festes: Die Besucher kommen vorwiegend wegen der Unterhaltung und der kulturellen Veranstaltungen. Ein hoher Anteil ist daran interessiert zu probieren und zu vergleichen sowie sich eine bersicht zur Vielfalt der Sorten und zu neuen Angeboten zu verschaffen.

Erstellt von Dr. ANDREAS DUEWEL

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